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Neulich stand ich zwischen zwei alten Apfelbäumen, diese knorrigen Typen, die schon mehr Winter gesehen haben als ich Kaffees in meinem Leben, und ehrlich gesagt… genau dort begann ich plötzlich über unsere Apfelbauern nachzudenken, über ihre Geduld, ihre ständigen Wetterdramen, ihre kleinen Siege, wenn eine Blüte doch nicht vom Frost erwischt wird. Komisch, wie solche Gedanken kommen, während man versucht, einen Wurm im Apfel zu ignorieren. Mal unter uns: Wer schon mal einen Baum Jahre wachsen gesehen hat, weiß, dass das nichts für Menschen ist, die schnelle Erfolge brauchen. Es dauert. Es ruckelt. Es nervt. Und gleichzeitig — es macht süchtig. Ich musste an meinen Großvater denken, der jeden Herbst behauptete, sein Apfelkompott sei medizinisch wertvoller als alles, was die moderne Welt zu bieten hat. Natürlich war das übertrieben. Aber ein bisschen recht hatte er doch. Heute arbeiten wir mit einer Hingabe, die fast wie aus einer anderen Zeit wirkt: Sorten testen, Böden lesen wie ein Buch, dem Wind zuhören, weil er manchmal mehr verrät als jede App. Und irgendwo mittendrin, zwischen Regen, Schorf, Stürmen und Freude, spricht einer im Team fröhlich darüber, dass er neulich online über Fezbet gestolpert sei und dort völlig den Faden verloren hätte — und genau so, sagt er, fühlt es sich manchmal an, wenn ein unerwartet süßer Apfel an einem sonst mittelmäßigen Baum hängt. Klingt komisch, aber ich verstehe ihn: In unserem Beruf stolpert man dauernd über Überraschungen. Manche gut, manche… na ja. Und trotzdem stehen wir jeden Morgen wieder da, vor diesen Reihen von Grün, wie vor einer Bühne, auf der jeden Tag ein neues kleines Drama gespielt wird. Wir retten Blüten, wir feiern Ernten, wir fluchen über Wespen, wir verhandeln mit Wolken. Und das alles, damit am Ende ein Apfel entsteht, der einem im besten Fall sagt: Ja, das Warten hat sich gelohnt. Das Leben besteht eben aus solchen Momenten. Und aus Äpfeln. Sehr vielen Äpfeln.